Letztens habe ich mir wieder einmal “Der Marathon-Mann” angesehen und später dann einen etwas älteren Artikel über die rüden GEZ-Eintreibemethoden im Spiegel gelesen. Nachdem ich dann auch noch festgestellt habe, dass, wenn ich eine Gabel aus dem guten Mitropa Besteck an meine amalganverstärkte Mahlzahnruine halte, ich ohne Probleme Radio Eins empfangen kann, habe ich mir vom Zahnklempner meines Vetrauens erstmal prophylaktisch alle Metallbauten ziehen lassen. Man weiss ja nie, ob die schonGEZahlt Mafia nicht auch den Film gesehen hat. Und schon hab ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
Vogelgrippe und Trichinen interessieren mich nicht mehr, ich krieg das Zeuch eh nicht mehr zerbissen und ich kann ohne Sorgen den Nachbarn nach wiedereinmal lautstarken Aufklärungsfilmchen gucken, als Schwarzseher anscheissen.


Das ein gewisses Bedrohungsszenario schon immer nützlich war, um den Grossteil der Bevölkerung auf ein Angstlevel halten, dass es sich leichter regieren lässt, ist ja nun allseits gut bekannt, und da es sich um ein in den USA althergebrachtes und erfolgreich eingesetztes Instrument handelt, wird es nun schrittweise auch bei uns eingeführt.