Wie man heute lesen kann sprechen sich die Grünen gegen das sogenannte “Killerspielverbot” aus. Es gebe Unterschiede zwischen Gewalt spielen und Gewalt handeln. Das ist ein guter Ansatz und entspricht in etwa auch der Aussage die CS-Spieler schon seit Jahren propagieren, wenn man ihnen denn mal zugehört hätte. Die Frage ist aber, inwieweit sich die christlich-sozialdemokratischen Moralhengste dieser Überlegung anschließen.
Vielleicht hilft es einmal bei Zivis, Einser Abiturienten, Feuerwehrmännern, Ärzten und anderen gesellschaftlich wertvollen und/oder unauffälligen Berufsgruppen oder Einwohnern auf die PCs zu schauen, nach Spielen wie zum Beispiel Quark, Dum, Fier oder Mänhant zu suchen und herauszufinden wie gross das gemeine Gewaltpotenzial ist (man sollte das aber angemeldet tun, sonst könnte es die Studie verzerren). Ich meine, es ist keine Kunst bei Amokläufern und Mördern und anderen ethisch moralisch fragwürdigen Freizeitbeschäftlern diese sogenannten Killerspiele zu finden und dann pauschal für ihre Gewalteskalation verantwortlich zu machen, statt sich des sozialen und gesellschaftlichen Umfelds anzunehmen und dort mal nach Ursachen zu schauen.

















































